Fallen Lands

Streiter des Lichts

by on Mrz.22, 2009, under Fallen Lands allgemein

Als sie die schwarzen Rußwolken am Horizont sahen, ahnten Eril und Kerith schon was sie erwarten würde. Eril galoppierte in Richtung Osten, den Rauchschwaden entgegen.
Dich gefolgt, rannte eine Horde Zwerge hinterher. Mitten unter Ihnen Kerith, der Zwergenvater. Je näher sie kamen, umso gewisser wurden ihre Befürchtungen, da die Luft nach Blut und verbranntem Fleisch stank. Dadurch angespornt, mobilisierten sie die letzten Kraftreserven, in der Hoffnung, dass Unausweichliche vielleicht doch noch abwenden zu können.
Doch schon wieder kamen sie Zu spät. Das nur zu vertraute Bild eines brennenden Elfendorfes erwartete sie, als sie den letzten Hügel überwanden. Und so blieb ihnen nicht viel übrig, als die wenigen Verwundeten zu versorgen und zu heilen und die traurige Pflicht zu erfüllen, die Opfer des Überfalls angemessen und würdig zu beerdigen.

Es spielte keine Rolle, ob es Drows oder Blutfalken waren, hier gab es eine Menge Tote und viel Leid. Dies war nicht das erste Elfendorf und würde Möglicherweise auch nicht das letzte gewesen sein, welches von den Mächten des Bösen vernichtet wurde. So oft die Überlebenden auch einen Neuanfang wagten und ihr Dorf neu aufbauten, so wurden sie doch immer wieder aufs Neue angegriffen. Was auch immer für Ehre diese Meuchelmörder für sich reklamierten, der Tot lauter Unschuldiger und Wehrloser sprach deutlichere Worte.

laufender ZwergÜber Kerith’s Gesicht liefen unbemerkt Tränen, als er die leblosen Augen einer Frau schloss. Sie hatte noch im Tot eine Mistgabel umklammert, mit der sie das wenige, was sie besaß, verteidigen wollte. Kerith hätte dem Schicksaal der Elfendörfer im Tal gleichgültig sein können. Zwerge haben mit Elfen nicht viele Gemeinsamkeiten. Kerith, der prüdeste Kerl unter den Zwergen. Seine stämmige Natur und Handeln machte ihn in den Umliegenden Gemeinden bereits bekannt. Mit einem Zaunpfahl bewaffnet schlug er im letzten Frühling eine Schar von Fünfundzwanzig Drow allein in die Flucht. Kerith war nicht nur ein Protz an Muskelmasse, er hatte einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Und dies Unterschied ihn von den anderen Zwergen. Durch seine Position als Zwergenvater innerhalb seiner Gemeinschaft führte er die Zwerge zu neuem Ruhm.
Kerith bedauerte zu tiefst das Verlischen von unschuldigen Leben. Dabei gab es keinen Unterschied ob Zwerg, Mensch als auch Elfen. Gelegentlich brach Kerith über die Ohnmacht seines Handelns in Zorn aus.

Nachdem sie die letzten Überlebenden nach Yew zurückeskortiert hatten, rief er laut: „Eril, reite du gen Westen. Ich werde Richtung Süden laufen. Hol unsere Freunde zusammen. Obwohl wir uns noch nicht offen zeigen wollten, können wir doch nicht die Abscheulichkeiten der letzten Zeit verdrängen. Es wird Zeit, dass wir uns offenbaren“.

Als Coruna Kerith den Weg zum Northern Guard Tower mit grimmigem Gesicht heraneilen sah, wusste sie sofort, was passiert war. Und so hatte sie schon ihr Waffen in der Hand als er am Turm leicht geschafft ankam. „Wir müssen losschlagen, bevor es zu spät ist. Es bleibt uns keine andere Wahl.“ Nun war also die Zeit gekommen, öffentlich den Blutfalken und dem anderen Abschaum entgegenzutreten. Als sie vor vielen Jahren ihr nobles Elternhaus in Trinsic verließ, glaubte sie noch, dass die moralischen Verfehlungen ihrer Eltern schwer zu übertreffen wären. Nach den ersten Zusammentreffen mit den Schergen des Bösen wurde sie jedoch schnell eines besseren belehrt.

Sie war in der Zwischenzeit schon oft mit den Dienern der Dunkelheit zusammengestoßen und hatte sie auch schon besiegt, aber sie wusste, dass nur im Zusammenschluss mit weiteren Kämpfern den Überfällen der Drow ein wirkliches Ende gesetzt werden konnte. Und so hatte sie zugestimmt, als Kerith mit einem Plan für einen Orden an sie herangetreten war. Sie alle kämpften aus demselben Grund und mit denselben grauenhaften Bildern aus der Vergangenheit vor Augen;
fest entschlossen, den Sieg für das Licht zu erringen.

Eril RolarAls Eril Rolar sich von Kerith trennte passte die Stimmung zum Wetter: drückend schwül.

In der Ferne sah man noch die Rauchwolken des niedergebrannten Elbendorfes. Über den Kopf zuckten die ersten Blitze des heraneilenden Unwetters. Genauso wie die Blitze den Himmel zerrissen, war Erils innerer Konflikt.
Als Elb liebte er die Unabhängig über alles: Freiheit war ein kostbares Gut, die man nicht so einfach aufgab. Aber Kerith’s Angebot bestand schon länger. Jedes Mal wenn ihnen eine Horde der übelsten Gesellen über den Weg lief, oder sie zu einem zerstörten Dorf kamen fragte er Eril. Er wusste nicht, was er machen sollte. Sollte er seine Freiheit bewahren und weiterhin zusehen wie die Dörfer niedergebrannt wurden, und wie das Böse sich ausbreitete, oder sollte er helfen dem Einhalt zu gebieten, und dafür seine Unabhängigkeit teilweise Opfern und sich dem Orden der Streiter des Lichts anschließen?

Ein Blitz zuckte über den Himmel dicht gefolgt von dem Donner und der Regen setzte ein. Eril sah wieder die Gesichter vor sich: Die Bewohner des Dorfes, die versuchten sich und ihre Familien zu verteidigen und dabei fielen. Die Kinder, welche sich nicht verteidigen konnten, und einfach so abgeschlachtet wurden. Die verkohlten Leichen derer, die sie aus den schon abgebrannten Häusern gezogen hatten. Derer welche sich nicht wehren konnten und sich versteckten, in der Hoffnung davonzukommen. Nein sie sind alle Tod … … Tod … Keiner war davongekommen.

Der Regen nahm zu und plötzlich schlug unweit von Eril ein Blitz ein. Dieses plötzliche helle Auflodern öffnete ihm mit einem mal die Augen. Das Angebot das vielen unserer Rasse vielleicht ein unbeschwertes Leben garantieren konnte, gegen seine Freiheit? Er sah Kerith vor sich, wie er sich Todesmutig auf den Troll stürzte, der Eril beinahe mit der Axt zerfleischt hätte, und Kleinholz aus ihm machte. Eril dachte lange nach „Er setzte ohne zu zögern sein Leben für mich ein … konnte man da nicht dasselbe von mir für meine Freunde und mein Volk verlangen? Und das sollte ich nur wegen meines Hochmutes, und meiner Bequemlichkeit ausschlagen? Nein! Nein!“ Eril wusste jetzt, was er nun zu tun hatte, und machte sich auf den Weg seine Freunde zu suchen …

Einige Tage später am Vesper Friedhof

Im ganzen Lande weiß man um die Merkwürdigen Geschehnisse am Friedhof Vespers. Wer hier begraben wird, findet nie die Ruhe nach dem Leben. Eine dunkle Kraft lässt die Toten wieder auferstehen, gestraft in Elend wandeln sie als Zombis oder in Gestallt eines Skelettes über den Friedhof. Jedes Wesen scheint dabei in seiner eigenen Welt gefangen zu sein. Wird die scheinbare Ruhe jedoch durch die Anwesenheit eines lebenden Wesens gestört, stürzen sich die Kreaturen mit aller Gewallt auf jeden Besucher. Den meisten ist die Ursache des dunklen Spaltes an diesem Ort gleichgültig, bringt er doch den einen oder anderen zur Heldenmutigen Tat sein Geschick zu beweisen. Halunken, Gaukler, jung Magier, Krieger in Ausbildung und viele weitere Tagelöhner gestatten dem Friedhof regelmäßig einen Besuch ab.

Eril und Kerith verhüllten sich jeweils in einer langen Robe. Die Kapuze über das Haupt gezogen, trafen auch sie am berüchtigten Friedhof ein. Kerith zog einen kleinen Karren hinter sich her. Den Inhalt der Karre konnte man nicht erkennen, ebenfalls verdeckt überspannt mit alten Tüchern, sollte dieser wohl keine Aufmerksamkeit hervorbringen. An der Ostseite des Friedhofes machten sie halt. Eril zog aus dem Karren eine kleine hölzerne Tafel hervor und presste sie leicht an die Friedhofsgitter, während Kerith mit etwas Draht die Tafel befestigte.
Völlig unbemerkt näherte sich einer der jungen Recken. Es war ein Mensch, etwa von der größe Erils mit blonden kurzen Haaren. Auf dem Rücken trug er einen Langbogen. Seine rechte Hand umfasste die Köcher am Halfter des Gürtels. Er lief direkt auf Kerith und Eril zu, welche beide noch mit dem anbringen der Tafel beschäftigt waren. „Guten Abend“ verhallte er mit rauer Stimme und schaute sich die Aufschrift an. „Wir suchen Kampfeswillige Mitstreiter für Gerechtigkeit“
Kerith und Eril waren in diesem Augenblick auch schon fertig. Ein wenig erschrocken, über die Schnelle Endeckung, entfernten sie sich einige Schritte von der Tafel und betrachteten ihr Werk. „Guten Abend“ entgegnete nun Kerith dem Ankömmling und streckte seine Hand entgegen „Ich bin Kerith und das ist Eril, wir sind vom Orden der Streiter des Lichts und suchen weitere Gefährten aus dem ganzen Land, aus allen Schichten der Gesellschaft für eine Gerechte Sache“. Der Junge Bogenschütze ergriff die Hand Keriths „Siegem, Siegem Metatron“ Im folgendem Gespräch schilderten Eril und Kerith die Geschehnisse der letzten Wochen.

wappenWenige Tage später wurde der Orden der Streiter des Lichts offiziell in den Schrifftrollen der Chroniken von Fallen Lands verzeichnet. Kerith übernahm als Aufgabe den Vorsitz im Rat. Zu seiner Seite Eril Rolar und Siegem Metatron.  Kerith sicherte zugleich als Zwergenvater den Einfluss im Zwergenvolk. Eril vertrat die Interessen der Elfen und sicherte für das geplante Heer Achthundert der tapfersten und besten Bogenschützen des Elfenreiches zu. Siegem übernahm die Leitung aller Menschen und Magier im Orden, obendrein die organisatorische Verwaltung der Handwerker.

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1 comment for this entry:
  1. ReneMay

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    Best Rene

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15:04 25.01.2009

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