Fallen Lands

Romanze – Malida blieb fast das Herz stehen

by on Mrz.07, 2009, under Fallen Lands allgemein

Es war der schönste Tag des Sommers. Die Sonne schien und eine Fröhlichkeit machte sich unter den Bewohnern der kleinen verschlafenden Städtchen breit. Eine Gruppe von Schaustellern, Künstlern und Zigeunern besuchten die Stadt…
Malida war schon beim Einziehen der Gruppe fasziniert von diesen Weltreisenden und Halunken. Was sie alles zu erzählen hätten… was für interessante Personen dabei waren! Die verschiedensten Hautfarben, so was hatte Malida noch nie gesehen! Leute schwarz wie die Nacht, Menschen fast 2m groß und daneben sofort kleinwüchsige Menschen, nicht mal einen Meter klein… Weitere Seltsamkeiten gingen an ihr vorbei, als ihr plötzlich eine Gestalt besonders ins Auge fiel. Ein junger Mann, hager, aber doch kräftig, mit einem spitzbübischen Gesicht und wundervollen Lächeln. Malida starrte wie gebannt auf den Mann mit den grünlich gefärbten Haaren. Wer war dieser Jüngling? Vorsichtig folgte sie ihm mit etwas Abstand durch die Menge. Aber plötzlich war er verschwunden… Malida blieb irritiert stehen und schaute sich um. Wo war er hin? Enttäuscht drehte sie sich um und wollte gehen, als er plötzlich vor ihr stand. Er grinste sie breit an und schaute sie mit grossen grünen Augen an. „Na meine kleine, was gibts?“ Malida starrte ihn eine Weile, die ihr wie eine Ewigkeit vorkam, an und wusste weder ein noch aus. Sie brachte noch ein schwaches „Grü…üs..se“ heraus bevor sie sich blitzschnell umdrehte und durch die Menge floh.
Der junge Mann schaute ihr schmunzelnd nach…

Am folgenden Tag begann die Gruppe von Schaustellern mit ihren Vorstellungen. Wieder streifte Malida über den Markt, wo die Leute ihre Zelte und Buden aufgestellt hatten, und schaute sich die Vorstellungen an, die Feuerspucker, die Lieder und Geschichten über Abenteurer und Monster der Barden, die Schlangenbeschwörer, die Akrobaten, die Wahrsagerinnen und Seher und und und…
Aber trotzdem ging ihr dieser junge Mann nicht aus den Kopf. Wie dumm und unreif sie sich gestern verhalten hatte… Seufzend schlenderte sie weiter. Als plötzlich ein vor einem Zelt mit Bühne stehender Mann mit Rufen versucht die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
„Meine werten Damen und Herren, treten sie heran! Kommen sie, kommen sie! Und sehen sie das Talent unseres jungen Waffenkünstlers! So was haben sie noch nie gesehen! Kommen sie näher! Es wird ihnen den Atem verschlagen! Kommen sie und staunen sie über unseren jungen Waffenkünstler, Barden und Akrobaten in einer Person! Meine Damen und Herren: CARTH MAGOR!“
Der junge Mann von gestern kam mit mehreren Flik-Flaks vorwärts aus dem Zelt heraus gesprungen und verbeugte sich vor der Menge. Malida blieb fast das Herz stehen. Er war es… Carth Magor war also sein Name… Sie kämpfte sich durch die Menge um eine bessere Sicht zu bekommen.
Carth begann während dessen mit der Vorstellung. Er zog ein Messer und schmiss es in die Luft, woraufhin er ein weiteres zog und auch dieses hochwarf. Er fing das andere Messer und schmiss es wieder hoch. Immer wieder, und immer kamen mehr Messer dazu. Unglaublich… er jongliert mit Messern, wie andere mit Bällen… Immer weiter wühlte Malida sich nach vorne. Mittlerweile waren es bestimmt an die zehn Messer und es wurden noch immer mehr! Auf einmal streckte er einen Arm aus, hielt sich die Hand vor den Mund und gähnte… Er jonglierte nur mit einer Hand! Die Menge raunte. Malida glaubte ihren Augen nicht! Mittlerweile war sie in der Carth und Malidaersten Reihe angekommen und schaute sich wie paralysiert die Vorstellung an. Carth nahm mittlerweile wieder die zweite Hand zur Hilfe, als er Malida erblickte. Er lächelte sie an und zwinkerte kurz. Malida blieb fast das Herz stehen und sie konnte sich nicht rühren. Sie lächelte nur etwas verlegen zurück. Die ganze weitere Vorstellung über, stand sie da, sich nicht rührend und nur ihn anlächelnd. Schwertschlucken, Klingentanz, Wirbeln und akrobatische Kunststücke mit Waffen als ob es Spielzeug wäre… Malida war sprachlos…
Aber schließlich war die Vorstellung vorbei. Carth Magor verbeugte sich, während die Menge jubelte und applaudierte. Er schaute wieder auf und genoss sichtlich den Jubel. Wieder schaute er sie an und zwinkerte. Er warf einen Kuss ins Publikum, doch Malida wusste, dass er an sie adressiert war…
Plötzlich drehte er sich um und verschwand wieder im Zelt. Langsam löste sich die Menge vor dem Zelt auf und schlenderte zu den anderen Zelten. Malida blieb noch einige Zeit stehen und schaute auf den Punkt, wo Carth im Zelt verschwand. Doch schließlich drehte auch sie sich um und wollte gehen, als hinter ihr ein Kopf aus dem Zelteingang schaute. „Schon wieder weg, Kleine?“ Sie drehte sich wieder um, und sie sah den lächelnden Carth. Er winkte sie heran. Langsam näherte sie sich ihm und folgte ihm ins Zelt…

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15:04 25.01.2009

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