Fallen Lands

Magier Charstory – Nakor

by on Mrz.09, 2009, under Magier

Magier Charstory

Es war wieder ein herrlicher Morgen die Vögel zwitscherten. Der Wind brachte eine klare und kalte Meeresbrise Landeinwärts und die Sonne Magier Nakorerhob sich grade erst über den Horizont. Viele Läden in den Häusern in Moonglow waren noch verschlossen. Es herrschte eine angenehme Ruhe welche nur vom gelegentlichen kreischen der Möwen unterbrochen wurde. Das Bild änderte sich, als ein alter Mann welcher schon an die 40 bis 50 sein mochte; barfuss, in einem kurzen Hemd und einer kurzen Hose die Hafenstraße entlang tappte. Mit ausgeprägten O-Beinen war sein Gang leicht gebückt. Sein Haar war Grau und kurz geschoren. Durch die ehr schlitzförmigen Augen könnte man eine Fernöstliche Herkunft vermuten.
Ein strubbeliger freilaufender Hund kam aus einer Seitenstraße und lief geradewegs in Richtung, des seltsam wirkenden Herren. Der Hund schien keine Notiz des Mannes zu nehmen und stoppte vor der nächsten Mülltonne. Schnüffelnd stupste er den Deckel der Mülltonne beiseite. Es schepperte hallend durch die leere Straße. Der Mann ließ sich neben dem Hund an die Wand sinken, lächelte und schaut den suchenden Hund an: „Na du, heut ist doch wieder ein schöner Tag oder?“

Der Hund blickt ganz verstört auf und mustert kurz diesen an die 1,65 großen Mann. Da sprach der Mann weiter „Mein Name ist Nakor, und wie heißt du?“ Es herrschte eine kurze Stille, als ob Nakor auf eine entgegnende Antwort warten würde. Dann ergriff Nakor weiter das Wort: „Sag mal hast du Hunger, wenn du schon nicht reden willst?“ Streckte seine leere Hand dem Hund entgegen. Doch plötzlich liegt auf der Hand eine Zitrone welche scheinbar aus dem Nichts erschienen ist. Er reichte sie dem Hund, welcher nur missmutig daran schnüffelt und sich dann der Mülltonne wieder zuwendet. Nakor grübelt kurz und kramt dann ein kleines Stück gepökeltes Fleisch aus einem der 3 Beutel die an seinem Gürtel hängen hervor. Streckte das Fleisch dem Hund hin, welcher sich umdreht und gierig danach schnappte. Der Hund schlang das Stück Fleisch schnell herunter und setzte sich vor dem Mann mit einen ganz besonders lieb dreinschauenden Blick hin, in der Hoffnung auf mehr.

Der Mann dessen Kleidung stellenweise zerrissen, Nass und mit Sand beschmutzt ist kramt noch ein kleines Stückchen Fleisch aus dem Beutel und wirft es dem Hund zu. Schaute den Hund an „Du sag mal wo bin ich hier eigentlich?“ Der Hund welcher ihn nur mit dem typischen Hundeblick betrachtet in der Hoffnung auf mehr, brachte nur ein leises Winseln heraus. Nakor gab dem Hund diesmal einen Knochen. Gierig fing der Hund auf den Knochen an herumzukauen. Nakor stöhnte sanft „Du bist wohl auch nicht mehr der jüngste“. Nahm wieder die Zitrone in die Hand und begann diese zu langsam schälen. Nakor schaute den Hund beim kauen zu und sagte „Jetzt bin ich hier gelandet, und keiner kann mir sagen wo ich bin. Weißt du wo die Insel Napok liegt? Da bin ich nämlich geboren“ und blickte dann Stolz an der Vergangenheit denkend kurz gen Himmel.

Sein Blick richtete sich wieder auf den Hund welcher immer noch auf dem Knochen wie verrückt rumkaute. „Das dürfte mittlerweile schon so anHund von Magier Nakor die 53 Jahre her sein.“ Nakor fängt wieder an zu lächeln und fährt fort „früher hab ich auf einem Bauernhof gelebt da hatten wir auch so einen wie Dich.“ streckt die Hand aus und fängt an dem Hund hinterm Ohr zu kraulen, „Das waren noch schönen Zeiten. Meine ersten 12 Sommer. Gut ich musste hart Arbeiten aber es hat Spaß gemacht, auch wenn mein Vater ziemlich streng war. Auch wenn er mich, meine 2 Brüder und meine kleine Schwester öfters übers Knie legte. So hatte ich dennoch eine schöne Kindheit, bis zu jenem Tage, an dem sich alles änderte. Ein Adliger war der Meinung das Vieh von seinem Land gestohlen wurde. Er beschuldigte meinen Vater. Ohne Prozess kam er eines Morgens zu unseren Hof und brannte alles nieder. Tötete meine ganze Familie, ich habe nur überlebt, da ich schon früh aufgestanden war um im Wald ein entlaufendes Schaf zu finden. Als ich wiederkam bot sich mir ein Anblick des Grauen“
Nakor starrte vor sich hin und kraulte den Hund weiter. Wischt sich kurz eine einzelne Träne aus dem Gesicht und fuhr dann mit einem seufzen fort, „aber vielleicht war es ja gut so sonst hätten wir uns sicher nie getroffen. Ich war erst 12 Sommer alt, und hatte grade mein ganzes Zuhause verloren. Mit verweinten Augen rannte ich einfach drauf los. Lief in den Wald und wollte sterben. Ich bin wohl an die 2 Tage rumgeirrt, bis ich bewusstlos zusammen gebrochen bin. Als ich erwachte, befand ich mich in einer kleinen Hütte. Ein alter Mann saß an einem Feuer neben mir. Paros, so heiß er. Und er hatte mich gerettet. Er war schon damals sehr alt, so an die 92 und war Einsiedler. Manche sagten auch er sei ein Druide , ein Magier der sich in den Wäldern zurückgezogen hatte. Als ich ihm erzählt hatte, dass ich keinen anderen Ort mehr zum Leben hatte, nahm er mich bei sich auf.
Er war immer nett zu mir und brachte mir einiges bei. Das Lesen, schreiben und noch viel mehr, ein paar Tricks. Er sagte immer Tricks. Doch alle anderen Leute würden es wohl Magie nennen. Er erweckte ein gewisses Talent in mir. Täglich übte er mit mir. Lehrte mir seine Art von Tricks und sagte, es gibt gar keine Magie, sondern nur Tricks. Und diese Tricks sind aus den Stoffen, aus dem die Welt besteht. Man soll alles erreichen können wenn man die Macht des Wissens besitzt mit ihm herum zuspielen.“
Nakor kraulte noch immer den Hund „Wie kann ich dir das den erklären?“ überlegte kurz „Ah genau.“ und packte aus einen der Beutel, der scheinbar leer an seinem Gürtel hing 3 Orangen heraus. „So jetzt paß gut auf!“. Nakor begann mit den 3 Orangen zu jonglieren. „Schau mal das ist ein Trick, und wenn ich das mit einer Hand mache dann ist der Trick sehr schwerer. Und wenn ich das mache, ohne die Orangen mit den Händen zu berühren, dann ist der Trick Meisterhaft oder wie es Magier nennen würden: Es ist Magie.“
Die 3 Orangen kreisten vor ihm jonglierend, ohne das Nakor sie mit seiner Hände berührte. In der Zwischenzeit hatte der Hund den Knochen zerbissen und schaute wieder erwartungsvoll zu dem Mann empor, welcher die Orangen auf die Erde fallen ließ. Nakor nahm aus dem Beutel wieder ein kleines Stück Fleisch und reichte es dem Hund. „Wo war ich? Ach genau, also ich lernet bei dem Mann das herstellen von Reagenzien und sehr viele schöne Tricks.
14 Jahre lang blieb ich bei ihm im Walde, bis er an einen Frühjahrsmorgen nicht mehr erwachte. Nach dem ich ihn begraben hatte, übernahm ich noch eine weile seine kleine Hütte. Doch nichts hielt mich hier mehr. Die Einsamkeit war nichts für mich. Und beschloss über die Insel zu wandern. Schauen was das Leben einem bietet.

Magier AkademieNun, ich kam in die sagen umworbene Stadt Mrakaut. Geprägt durch ihre riesig Magierakademie. Es dauerte auch nicht lange und ich wurde als Lehrling aufgenommen. Perfektionierte meine Ticks und lernte dabei viele weitere Möglichkeiten die Magie zu nutzen. Zur einen Seite war ich damals froh mit vielen anderen meiner Kunst zu lernen. Doch die Magierakademie war äußerst Aristokratisch. Ich fühlte mich dort nie Wohl. Es verstrichen insgesamt 8 weitere Jahre. Ich bestand den Abschluss zum Magus mit Bravur. Doch unsere Mentoren lachten mich aus und verspotteten mich, als ich ihnen sagte, dass es gar keine Magie gibt.
Da ich für Unruhe sorgen würde, wurde ich aus der Akademie geschmissen. Da ich angeblich mit meinem Gerde, dass es keine Magie gibt, für Unruhe sorgte bei den Lehrlingen. Mit dem Abschluss des Magus war ich zufrieden. Mein Name steht nun in den Akademischen Büchern der Magier. Jetzt hielt mich hier ohnehin nichts mehr, und so verließ ich die Stadt. Zog durch das Land. Manchmal als Leibwächter einer Karawane oder als Gaukler der sein Geld durch Illusionen auf Märkten verdiente. Das war eine sehr schöne Zeit. Ich genoss das Leben mit allen seinen Zügen“

Nakor lächelte und strahlte über das ganze Gesicht. Warf dem Hund, der immer noch aufgeregt mit dem Schwanz wedelt in der Hoffung auf Fleisch, noch ein weiteres Stück zu und fuhr fort „Nun ja aber auch die schönste Zeit ging einmal zu Ende und ich wollte was Neues erleben. Heuerte nun auf einem Schiff an. Drei Tage waren wir auf See, und dann gerieten als gleich in einen Sturm.“ Unterbrauch kurz mit einem Seufzer und blickte gen Meer.
„Jetzt bin ich hier in Fallen Lands. Hab wohl wirkliches Glück gehabt, am Strand aufzuwachen. Es ging alles so schnell. Der Sturm kann so plötzlich. Unser Schiff war Riesig, doch gleich die erste Welle verschlang das Schiff vollkommen.“ Nakor hielt inne und schaute zum Hund „mach’s gut Kleiner. Ich will mich hier mal umsehen. Vielleicht sollte es Schicksal sein.“ Schaute den Hund nachdenklich an „sag mal willst du mich begleiten?“ Der Hund schaut ihn nur fragend an. Nakor zuckte mit den Schultern und erhoben sich in Richtung Stadtmitte. Der Hund folgte schlendernd hinterher. Nakor blickte kurz um sich und warf dem Hund noch eine kleine Scheibe Fleisch zu „Komm Alter!“
Beide schlenderten gemütlich in Richtung Stadtmitte, während um sie herum die Stadt langsam erwachte und die gelbrot glühende Sonne ihre Strahlen über die Dächer von Moonglow erhob.

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15:04 25.01.2009

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